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An der Treppe, die zur der Außenterrasse mit dem atemberaubenden Blick führt, hängt das legendäre Schild "Hier spricht man Deutsch". Der Wirt Stamatis Kapantai hatte es angebracht. Stamatis war "Opelianer" und hatte in Dortmund, Bochum und Rüsselsheim
gearbeitet. Wenn er seine Gäste auf Deutsch begrüßen konnte, blitzte
immer auch ein Stück Heimweh nach diesem wohlorganisierten Land im
Norden durch. In Drakei, am Ende von Samos lebte ein treuer Freund der deutschen
Sprache und Kultur. Stamatis Kapantai wurde letztes Jahr durch einen
Herzinfarkt aus dem Leben gerissen.
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Das Restaurant Archodospito ("Zum alten Haus") ist relativ neu. Im Dezember 2007 wurde das Lokal auf der Platia von Kontakeika von Petroula und Dimitris eröffnet. Allein die Lage ist genial. Unter schattigen Bäumen hat man hier oben einen grandiosen Ausblick über die bukolische Gartenlandschaft der westlichen Inselregion.
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Es gibt A-Lagen und B-Lagen. Und es gibt die Farbe Rosé. Das AGKIRA liegt nicht auf der Sonnenseite, der schnuckeligen und betriebsamen Touristenmeile Ireons.
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Es gibt einen Terminus, der dem touristischen Sprachgebrauch der frühen Rucksackreisenden entstammt und oftmals inflationär gebraucht wurde - der des Geheimtipps. Das "Dona Rosa" ist ein solcher Geheimtipp und wird es auch bleiben.
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Alles strömt zur Platia, der hübschen griechisch-dörflichen Puppenstube von Vourliotes. Zum Attrappen tappen. Blaue Stühle, grüne Stühle oder gelbe. Die drei Tavernen sind farblich getrennt, bieten aber durchweg touristische Standards - Greek Salat und Weizen vom Fass.
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Allein der Weg nach Mili ist traumhaft, fast zu schade um ihn mit dem Auto zu befahren. Von Chora oder Ireon steigt er sacht durch eine der fruchtbarsten Kulturlandschaften der Insel.
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Es ist, als hätte sich der Gott des Weines diesen Platz selbst ausgesucht: Die alte Platia von Karlovassi liegt etwas versteckt in der nähe der Kathedrale.
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In Drakaioi, dem letzten Ort im Westen der Insel, der über eine neue Straße zu erreichen ist, gibt es gleich drei Tavernen.
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Vor Jahren war Ireon noch ein kleines, verträumtes Fischerdorf an der Südküste von Samos. Etwas Flair aus diesen alten, beschaulichen Tagen hat sich in der Fischtaverne Vouros erhalten.
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Am Strand von Potami hat sich ein neues Café etabliert - das Hippys. Wer hier allerdings glorreichen Gammlerlook vermutet, liegt falsch.
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Die meisten übersehen das Hinweisschild nach Pnaka auf der kurvenreichen Strecke von Kampos nach Vourliotes. Dabei ist der schönere und intelligentere Weg nach Vourliotes der alte aber gut begehbare Fußweg.
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Das "Delfini" ist ein Geheimtipp und wird es bleiben. Trotz der putzigen Hinweistafel rauscht man daran vorbei. Man kennt die enge Straße durch Aflakia und ist froh, wenn man durch ist.
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"Nick the Greek" ist kaum zu verfehlen. Das Restaurant liegt unmittelbar am Ortseingang von Kampos.
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Kurvenreich windet sich der Weg nach oben. Vor lauter kurbeln bemerkt man kaum die vielen Weinstöcke links und rechts der Straße. Endlich oben, weist ein Parkplatzschild die Richtung.
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Der Weg ist das Ziel, sagt man so leicht dahin. Zugegeben - der Wanderweg von Agios Konstantinos nach Stavrinides führt durch eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft mit grandiosen Ausblicken.
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Es ist einer der eindrucksvollsten, einer der metaphysischsten Orte der Insel. Hier verdichten sich der Orient und der Okzident, hier trifft das Morgenland auf das Abendland in Freischwimmerentfernung.
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Das alte "Paradisos" lag am Ortsausgang von Agios Konstantinos und war die Legende schlechthin. Tausende von Urlaubern haben unter dem Laubdach der großen Bäume die schönsten Abende ihres Lebens verbracht.
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Ein kleiner Tipp für gutes und preisgünstiges Essen in Vourliotes. Den Square, mittlerweile fast nur noch mit blauen Stühlen besetzt, kennt wohl jeder.
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